Bloggen. War mir bis vor knapp einem halben Jahr überhaupt noch nicht bekannt. Unser Nwt-Lehrer, Herr Kalt, war derjenige der uns anbot das Bloggen zu zeigen.
Einen eignen Schreibstil finden, Themen interessant zu gestalten und vor allem Verantwortung für seinen eigenen Blog zu übernehmen. Dies waren die Kernpunkte die er uns versucht hat zu vermitteln (so ist das auf jeden fall bei mir angekommen und hängengeblieben;)). Ich gebe ehrlich zu, dass ich mir bis vor kurzem das Bloggen in meiner Freizeit nicht hätte vorstellen können. Wenn ein Freund mir vorgeschlagen hätte, ich sollte mir doch einen Blog anlegen, hätte ich ihn dumm angeschaut und gefragt “für was denn? über was soll ich schon schreiben?” (Obwohl ich jetzt auch blogge, und dafür keine Noten mehr bekomme.) Ich gebe zu, ich bin auf den Geschmack gekommen. Besonders den Blog als Arbeitsmaterial finde ich nützlich. Es motiviert einen, wenn die Arbeit die man sich macht, Anderen noch nützen könnte, Andere auch davon profitieren könnten. Mir geht es oft so, das ich mich innerlich stark überwinden muss eine Hausaufgabe zu machen, da ich weiß das diese Hausaufgabe überflüssig für mich ist. Ich kann die Aufgaben, brauche keine Wiederholung. (ich weiß das Hausaufgaben nicht immer für solche Zwecke gedacht sind, aber meistens). Meist gibt es dann zwei Möglichkeiten. Die Hausaufgaben zu machen; in meinen Augen dann “die Zeit zu verschwenden” oder sie am nächsten Tag abzuschreiben. Natürlich gibt es auch noch die dritte Möglichkeit. Sie überhaupt nicht zu machen. Letzte Möglichkeit ist die schlechteste, bzw. bedeutet am meisten Ärger. Ein Lehrer zwingt einen, eine Ausrede zu finden. Das mag sich komisch anhören, ist aber so. ” Ich hatte keine Lust”, “Ich fand die Aufgaben unnötig”. Mal ehrlich, da hört sich doch “Meine Oma hatte Geburtstag” hundertmal besser an. Im Klartext, es passiert das ich meine Hausaufgaben nur für meinen Lehrer mache. Auch wenn der Satz ” Ihr macht eure Hausaufgaben für euch” nur allzu oft aus dem Mund des Lehrers kommt. (kleine Randfrage, wenn wir unsere Hausaufgaben für uns machen, warum dürfen wir dann nicht selber bestimmen ob wir sie machen? es ist ja für uns? Besonders ende der Mittelstufe und die Oberstufe müsste doch wissen was für sie wichtig und nötig ist ein Erfolgreiches Schuljahr abzulegen und was nicht! Eigenverantwortung!)
Ich möchte nicht zu weit vom Thema abschweifen, jedoch stellt dies ein wichtiger Motivationspunkt in Sachen “Bloggen” für mich da. Die Veröffentlichung von Arbeiten gibt mir das Gefühl ich tue die Arbeit nicht nur für den Lehrer, sondern auch ein Stück für die Allgemeinheit. Meine Texte werden nicht nur einmal vom Lehrer gelesen, benotet und dann von mir in den Müll geschmissen. Das Internet bietet die Möglichkeit meine Texte für alle les, und brauchbar zu machen. Abrufbar für den der sie braucht.
In den nächsten Tagen werde ich versuchen weitere Gedanken von mir über das Bloggen schriftlich festzuhalten. Ich hoffe auf jeden fall das “bloggen” noch mehr in den Unterricht eingebunden wird, und möchte alle Lehrer dazu aufzufordern, so weit es ihr Unterricht zu lässt, bloggen ihren Schülern vorzustellen und ihnen diese Form der Unterrichtsgestaltung zu ermöglichen.
Es freut mich sehr, dass Du Freude am Onlineschreiben findest. Deine Ideen für die Weiterführung des Blogs klingen sinnvoll und interessant – ich bin gespannt. Den Feed lasse ich jedenfalls auch weiterhin im Feedreader
Klasse!! Und noch eins, über das Bloggen kann man mit anderen Menschen in Kontakt kommen, die die gleichen Themen interessieren. Bloggen bietet viele Möglichkeiten…
Viel Erfolg beim Bloggen!
Gruß
Thorsten S.